Ein Gericht in Oslo hat Marius Borg Høiby verurteilt. Er muss für 4 Jahre in das Gefängnis. Das Gericht sprach ihn in 34 Punkten schuldig. Er hat 2 Frauen vergewaltigt. Auch hat er seine Ex-Freundinnen miss-handelt. Er schlug sie und machte ihnen Angst. In einem Fall schlug er einer Frau mit der Faust ins Gesicht.
Høiby muss seinen Opfern Schmerzensgeld bezahlen. Insgesamt sind es fast 58.000 Euro. Das Geld geht an 4 verschiedene Frauen. Eine Frau bekommt Geld für ihren Verdienst-Ausfall. Sie erlebte eine Vergewaltigung auf Schloss Skaugum. Ein anderes Opfer war bei der Tat nicht bei Bewusstsein. Das Gericht sagt: Niemand steht über dem Gesetz.
Høiby war bei dem Urteil nicht im Saal. Er schaute per Video aus dem Gefängnis zu. Er sagte, er habe gesundheitliche Probleme. Vor dem Urteil soll er in seiner Zelle aus-gerastet sein. Sein Anwalt will gegen das Urteil kämpfen. Er geht in Berufung. Das bedeutet: Ein anderes Gericht soll den Fall neu prüfen.
Marius Borg Høiby ist der Sohn von Mette-Marit. Sie ist die Kron-Prinzessin von Norwegen. Er gehört aber nicht offiziell zum Königs-Haus. Seine Mutter ist zurzeit schwer krank. Sie wartet auf eine neue Lunge. Der Fall ist sehr schwer für die Königs-Familie. Viele Menschen in Norwegen sprechen nun über den Skandal.