In Wien gibt es einen wichtigen Prozess. Zwei Männer aus Syrien stehen vor Gericht. Sie arbeiteten früher für die Regierung von Syrien. Ein Mann war ein General beim Geheim-Dienst. Der andere Mann war ein hoher Beamter bei der Polizei. Der Vorwurf lautet: Sie haben Menschen gefoltert und misshandelt.
Am zweiten Tag vom Prozess sprach ein Zeuge. Er arbeitet für eine Organisation, die Beweise sammelt. Er sagte: Die Gewalt in Syrien wurde ab dem Jahr 2011 immer schlimmer. Die Regierung wollte die Demonstranten unterdrücken. Der Geheim-Dienst bekam Befehle direkt aus der Haupt-Stadt Damaskus.
Viele Menschen wurden festgenommen. In den Gefängnissen gab es schlimme Folter. Gefangene wurden mit Schläuchen geschlagen oder in Reifen gesteckt. Es gab auch sexuelle Gewalt. Die Angeklagten sagen, dass sie unschuldig sind. Der Prozess in Wien geht noch weiter.