In der Schweiz gab es eine große Abstimmung. Die Partei SVP wollte eine Grenze für die Zahl der Menschen. Das Land sollte nicht mehr als 10 Millionen Einwohner haben. Die SVP nennt das die Nachhaltigkeits-Initiative.
55 Prozent der Wähler sagten Nein zu diesem Plan. Fast 60 Prozent aller Wahl-Berechtigten machten mit. Das ist eine sehr hohe Zahl für eine Abstimmung. In der West-Schweiz und in den Städten war die Ablehnung besonders groß.
Viele Menschen haben Angst um die Wirtschaft. Die Schweiz braucht Fach-Kräfte aus anderen Ländern. Viele Arbeiter fehlen in Krankenhäusern oder in der Gastronomie. Ohne diese Menschen gäbe es große Probleme.
Ein Ja hätte auch Probleme mit der EU gemacht. Die Schweiz hat Verträge über den freien Personen-Verkehr. Mit einem Limit hätte man diese Verträge kündigen müssen. Das hätte den Handel mit Europa sehr schwer gemacht.
Die SVP ist enttäuscht über das Ergebnis. Sie sagt: Die Schweiz ist zu voll. Die Züge sind voll und die Mieten steigen. Die Partei findet, dass die Zuwanderung diese Probleme macht. Sie will weiter für eine strengere Kontrolle kämpfen.
Andere Parteien freuen sich über das Ergebnis. Sie sagen: Die Menschen wollen Offenheit und Stabilität. Man darf Ausländer nicht für alle Probleme verantwortlich machen. Die Regierung will nun weiter mit der EU verhandeln.