In Österreich gibt es ein Problem mit hohen Mieten. Die Arbeiter-Kammer hat neue Zahlen veröffentlicht. Mieter zahlten im Jahr 2025 insgesamt 168 Millionen Euro zu viel. Ein einzelner Haushalt zahlt oft 1.600 Euro zu viel pro Jahr.
Besonders befristete Verträge sind ein Problem. Das sind Verträge mit einer festen Zeit-Dauer. Jeder zweite private Miet-Vertrag ist heute befristet. Viele Mieter haben Angst vor dem Verlust der Wohnung. Deshalb wehren sie sich nicht gegen hohe Preise.
Vermieter nutzen diese Angst oft aus. Bei Alt-Bau-Wohnungen gibt es klare Regeln für den Preis. Eigentlich muss die Miete dort niedriger sein. Doch viele Vermieter halten sich nicht daran. Die Arbeiter-Kammer nennt das Miet-Wucher.
Wer zu viel Miete verlangt, bekommt bisher kaum Strafen. Die Arbeiter-Kammer will das ändern. Sie fordert Geld-Strafen und sogar Haft-Strafen für Vermieter. Mieter sollen das Doppelte vom zu viel gezahlten Geld zurückbekommen. Befristete Verträge sollen in Zukunft ganz verboten werden.