In Österreich gab es im ersten Halbjahr 2026 weniger Firmen-Insolvenzen. Eine Insolvenz bedeutet: Eine Firma ist pleite. Sie kann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Die Zahl der Pleiten sank um 2,6 Prozent.
Insgesamt mussten 3.401 Firmen aufgeben. Das sind etwa 19 Firmen pro Tag. Besonders oft trifft es den Handel und den Bau. Auch in der Gastronomie gibt es viele Probleme. Dort stiegen die Pleiten sogar an.
In den Bundes-Ländern ist die Lage verschieden. In Tirol und Salzburg sanken die Zahlen stark. In Vorarlberg gab es dagegen viel mehr Pleiten. In Wien gab es die meisten Insolvenzen.
Oft haben die Firmen gar kein Geld mehr. Dann kann kein echtes Verfahren starten. Das ist schlecht für die Gläubiger. Gläubiger sind Menschen oder Firmen, die noch Geld bekommen.