In Deutschland leben weniger Menschen. Ende 2025 waren es 83,5 Millionen Personen. Das sind 110.000 Menschen weniger als im Jahr davor. Seit 14 Jahren ist die Zahl fast immer gestiegen. Nur im Jahr 2020 gab es eine Ausnahme wegen Corona.
Es gibt zwei Haupt-Gr6nde f6r den R6ck-Gang. Erstens sterben mehr Menschen als Kinder geboren werden. Das nennt man Geburten-Defizit. Dieses Defizit lag bei 352.000 Menschen. Zweitens kommen weniger Menschen aus dem Ausland neu dazu.
Die Wanderungs-Saldo sank auf 235.000 Personen. Das bedeutet: Es ziehen zwar mehr Menschen her als weg. Aber dieser Gewinn reicht nicht aus. Er kann das Geburten-Defizit nicht mehr aus-gleichen. Deshalb schrumpft die gesamte Bev6lkerung.
In den Bundes-L6ndern sieht es unterschiedlich aus. In Berlin, Hamburg und Bremen stieg die Einwohner-Zahl leicht an. In allen anderen Bundes-L6ndern sank sie. Besonders stark war der R6ck-Gang in Th6ringen und Sachsen-Anhalt. Auch Nord-Rhein-West-Falen verlor Einwohner.
Die Menschen in Deutschland werden im Durch-Schnitt 6lter. Die Zahl der Menschen zwischen 60 und 79 Jahren stieg. Das liegt an den Baby-Boomern. Das sind die Jahr-G6nge mit sehr vielen Geburten. Die Zahl der Kinder und jungen Erwachsenen sank hingegen.