Bei Volkswagen (VW) herrscht Unruhe. Es gibt Berichte über einen großen Stellen-Abbau. Bis zu 100.000 Jobs könnten weltweit wegfallen. Das berichtete das Manager Magazin.
Der Betriebs-Rat von VW hat keine genauen Zahlen. Der Vor-Stand gab dem Betriebs-Rat zwar Antworten. Aber konkrete Ziele für den Stellen-Abbau fehlten darin. Auch Werks-Schließungen in Deutschland sind im Gespräch.
Vier Werke könnten betroffen sein. Dazu gehören Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Die IG Metall und der Betriebs-Rat wollen sich wehren. Am 9. Juli wird der Vor-Stand dem Aufsichts-Rat Pläne zeigen.
Gleichzeitig beendet VW wohl die Partner-Schaft mit Bosch. Beide Firmen arbeiteten am autonomen Fahren. Autonomes Fahren bedeutet, dass ein Auto von selbst fährt. Die Technik war aber nicht gut genug.
Die Software-Firma Cariad gehört zu VW. Sie arbeitete mit Bosch an einem Bau-Kasten für Autos. Die Ergebnisse enttäuschten VW aber offenbar. VW sieht eine große Lücke zur Konkurrenz aus den USA und China.
VW will die Technik nun lieber fertig kaufen. Bisher flossen 1,5 Milliarden Euro in die Partner-Schaft. Nun zieht der Konzern wohl die Reiß-Leine. VW will so sein Überleben sichern.