Im Burgenland und in Kärnten gibt es großen Ärger. Grund ist eine neue Studie über Krankenhäuser. Die Studie sagt: Ein gutes Krankenhaus braucht mindestens 180 Betten. Auch muss es viele medizinische Behandlungen anbieten.
Hans Peter Doskozil ist der Chef vom Burgenland. Daniel Fellner ist ein wichtiger Politiker aus Kärnten. Beide Männer gehören zur Partei SPÖ. Sie fürchten nun, dass viele kleine Kliniken schließen müssen.
Doskozil sagt: Im Burgenland sind 3 von 5 Kliniken in Gefahr. Er will nicht, dass der Bund alles entscheidet. Die Länder sollen selbst über ihre Spitäler bestimmen. Nur so bleibt die Hilfe nah bei den Menschen.
Die Gesundheits-Ministerin heißt Korinna Schumann. Sie beruhigt die Menschen in Österreich. Sie sagt: Wir schließen keine Krankenhäuser. Kleine Spitäler sollen aber moderner werden. Sie werden zum Beispiel in Fach-Arzt-Zentren umgewandelt.
Die Regierung will die Gesundheits-Versorgung reformieren. Das bedeutet: Sie will das System verbessern. Fach-Ärzte sollen enger zusammen-arbeiten. So müssen weniger Menschen für kleine Sachen ins Spital gehen.
In anderen Bundes-Ländern gibt es schon Lösungen. Salzburg und die Steiermark arbeiten jetzt eng zusammen. Patienten aus der Steiermark dürfen bald in Salzburg ins Krankenhaus. Die Steiermark zahlt dafür Geld an das Land Salzburg.