In der spanischen Stadt Ceuta gab es einen großen Ansturm. Ceuta liegt in Nord-Afrika. Die Stadt gehört aber zu Spanien. Etwa 50.000 bis 60.000 Menschen kamen über die Grenze. Viele sind von Marokko aus geschwommen. Mindestens 67 Menschen starben bei der Reise.
Die Lage war kurzzeitig außer Kontrolle. Jetzt ist die Lage wieder ruhig. Fast alle Menschen sind nach Marokko zurückgekehrt. Spanien hat Soldaten an die Grenze geschickt. Viele Migranten waren enttäuscht. Sie sagten: Niemand nimmt uns auf. Es fühlt sich an wie ein Gefängnis.
Nun gibt es Streit in der EU. 22 Länder haben einen Brief geschrieben. Auch Österreich hat den Brief unterschrieben. Die Länder fordern ein Treffen der Innen-Minister. Das Treffen findet am Dienstag statt. Es ist eine Video-Konferenz. Die Länder wollen die Grenzen besser schützen.
Italien hat das Schengen-Abkommen mit Spanien gestoppt. Das bedeutet: Es gibt wieder Kontrollen bei Reisen aus Spanien. Spanien findet das nicht gut. Premier Pedro Sánchez sagt: Die Kritik ist egoistisch. Er sagt auch: Spanien schützt die Grenzen gut. Die EU muss nun gemeinsam handeln.