In Kolumbien gab es einen schweren Anschlag. Ein LKW mit Spreng-Stoff explodierte vor einer Polizei-Wache. Das passierte in der Stadt Cucuta. Die Stadt liegt an der Grenze zu Venezuela.
Bei der Explosion wurden 11 Menschen verletzt. Es sind 8 Polizisten und 3 Zivil-Personen. Zivil-Personen sind Menschen, die nicht beim Militär oder bei der Polizei arbeiten. Bisher weiß niemand, wer den Anschlag verübt hat.
Die Behörden zahlen eine Belohnung. Wer Hinweise zu den Tätern gibt, bekommt 28.000 Euro. Der neue Präsident Abelardo de la Espriella verurteilte die Tat. Er nannte den Angriff feige und terroristisch.
Der Anschlag geschah kurz vor einem wichtigen Termin. Am Freitag wird der neue Präsident vereidigt. Das bedeutet, er wird offiziell in sein Amt eingeführt. Die Feier findet in der Stadt Cali statt. 11.000 Soldaten und Polizisten sollen dort für Sicherheit sorgen.
Abelardo de la Espriella will hart gegen Gewalt vorgehen. Er möchte mehr Militär einsetzen. Auch will er sehr große Gefängnisse bauen. Er folgt auf Gustavo Petro. Petro wollte lieber mit bewaffneten Gruppen reden. Das hatte aber wenig Erfolg.