In der letzten Woche kamen viele Menschen nach Ceuta. Ceuta ist eine spanische Stadt in Nord-Afrika. Mehr als 72.000 Menschen überquerten die Grenze von Marokko. Dabei gab es viele Tote. Experten sagen: Es gab mehr als 140 Tote.
Falsche Nachrichten im Internet haben diesen Ansturm ausgelöst. Auf Plattformen wie TikTok oder Facebook stand eine Lüge. Dort hieß es: Die Grenze nach Europa ist offen. Das stimmte aber nicht. Viele Menschen haben diese Lügen geglaubt.
Die EU-Kommissarin Henna Virkkunen kritisiert nun die Internet-Firmen. Sie sagt: Die Firmen tun nicht genug gegen falsche Nachrichten. Sie fordert mehr Kontrolle und Zusammenarbeit mit Fakten-Prüfern. Die EU will soziale Medien nun strenger beobachten.
Auch Journalisten stehen in der Kritik. Manche Medien haben die Bilder vom Ansturm einfach gezeigt. Sie haben die Hinter-Gründe nicht gut erklärt. Kritiker sagen: Medien müssen besser prüfen, was sie zeigen. Sie dürfen keine Panik verbreiten.