In den Bergen vom Himalaya gab es eine schwere Natur-Katastrophe. Eine riesige Wand aus Wasser und Schlamm riss ganze Dörfer mit sich. Das passierte im Grenz-Gebiet zwischen Nepal und Tibet.
Bisher haben Helfer 472 tote Menschen gefunden. In Nepal starben 469 Menschen. In China gab es bisher 3 Tote. Mehr als 1400 Menschen sind noch verschwunden. Unter den Vermissten sind auch 8 Deutsche.
Die Ursache für die Flut war wohl ein Gletscher-Abbruch. Eis und Geröll stürzten in die Tiefe. Fach-Leute glauben, dass die Erd-Erwärmung dabei eine Rolle spielt. Das warme Wetter lässt das Eis schneller schmelzen.
Jetzt gibt es neue Angst vor einer zweiten Flut-Welle. Schlamm und Steine stauen das Wasser in einem Fluss. Dadurch ist ein neuer See entstanden. Wenn der Damm aus Schlamm bricht, kommt noch mehr Wasser.
In China mussten die Rettungs-Teams ihre Arbeit stoppen. Es ist zu gefährlich für die Helfer. Sie mussten sich einen Kilometer weit zurückziehen. Auch Regen macht die Suche nach Überlebenden schwer.
Soldaten und Hubschrauber helfen bei der Rettung. Sie konnten schon viele Menschen in Sicherheit bringen. In einem Tunnel von einem Kraft-Werk waren 100 Arbeiter gefangen. Die Armee versucht sie zu befreien.