Der Wohn-Schirm ist ein wichtiges Hilfs-Programm. Er schützt Menschen vor Armut. Er hilft, wenn Mieter ihre Miete nicht zahlen können. Dann droht oft die Delogierung. Das bedeutet: Man muss die Wohnung verlassen.
Seit dem Jahr 2022 haben 18.736 Haushalte Hilfe erhalten. Das sind insgesamt 42.291 Personen. Viele dieser Personen sind Kinder. In fast jedem zweiten Haushalt leben Kinder. Auch viele Allein-Erziehende nutzen das Angebot.
Frauen brauchen die Hilfe besonders oft. 53 Prozent der Erwachsenen im Programm sind weiblich. Die Hilfe kostet viel Geld. Österreich gibt dafür 28 Millionen Euro pro Jahr aus. Das Programm läuft noch bis zum Jahr 2029.
Es gibt drei Teile beim Wohn-Schirm. Der erste Teil hilft bei der Miete. Der zweite Teil heißt Wohn-Schirm Energie. Er hilft bei hohen Kosten für Strom und Heizung. Damit bleibt die Wohnung warm.
Der dritte Teil heißt Housing First. Das ist Englisch für: Zuerst eine Wohnung. Hier bekommen obdachlose Menschen eine feste Wohnung. So haben bisher 1.815 Menschen ein neues Zuhause gefunden. Sozial-Ministerin Korinna Schumann lobt den Wohn-Schirm sehr.