In Rumänien gibt es wenig Regen. Der Wasser-Stand in der Donau ist sehr niedrig. Das ist ein Problem für das Kern-Kraftwerk Cernavodă. Das Kraftwerk braucht viel Wasser zur Kühlung. Ohne Kühlung muss man das Kraftwerk abschalten. Ein Reaktor steht bereits still.
Die rumänische Armee hat nun gehandelt. Soldaten haben Felsen in der Donau gesprengt. Sie nutzen dafür 180 Kilo Spreng-Stoff. Die Trümmer werden mit Schiffen weggebracht. So soll mehr Wasser zum Kraftwerk fließen. Verteidigungs-Minister Radu Miruță sagt: Die Sprengung war ein Erfolg.
Das Kraftwerk ist sehr wichtig für Rumänien. Es macht 20 Prozent vom Strom im Land. Wenn das Wasser weiter sinkt, drohen weitere Abschaltungen. Die Armee wollte die Felsen schon lange entfernen. Nun hat die Hitze den Einsatz nötig gemacht. Auch die Schiffe können nun wieder besser fahren.