In Nepal und Tibet gab es eine schlimme Katastrophe. Eine riesige Sturz-Flut suchte die Berge heim. Die Flut passierte am Mittwoch. Ein großes Stück Eis von einem Gletscher brach ab. Das Eis fiel in einen Fluss. Das Wasser riss Häuser, Brücken und Straßen weg. Ganze Dörfer sind nun zerstört.
Die Behörden zählen bereits mehr als 570 Tote. Über 1.500 Menschen werden noch vermisst. Darunter sind auch viele Urlauber aus anderen Ländern. Rettungs-Teams suchen mit Hub-Schraubern nach Überlebenden. Die Arbeit ist sehr gefährlich. Viele Wege sind kaputt. Es gibt keinen Strom und kein Telefon.
Nun droht eine neue Gefahr. Ein neuer See ist durch Schlamm entstanden. Der See kann jederzeit ausbrechen. Dann kommt noch mehr Wasser ins Tal. Die Menschen müssen ihre Häuser verlassen. Sie fliehen auf hohe Hügel. Das Rote Kreuz sagt: Fast 100.000 Menschen brauchen Hilfe. Sie haben kein Zuhause mehr.
Eine Familie aus Bayern hatte großes Glück. Sie änderten kurz vorher ihren Plan. Sonst wären sie in der Flut gestorben. Die Armee rettete sie mit einem Hub-Schrauber. Jetzt wollen sie schnell zurück nach Deutschland. Viele andere Familien warten noch auf Nachrichten von ihren Verwandten.