Das britische Unter-Haus hat gegen ein neues Gesetz gestimmt. Es geht um das Thema Sterbe-Hilfe. 286 Abgeordnete stimmten gegen das Gesetz. 270 Abgeordnete waren dafür. Das Ergebnis ist eine Überraschung. Im letzten Jahr gab es noch eine Mehrheit für ein ähnliches Gesetz.
Das Gesetz sollte für sehr kranke Erwachsene gelten. Diese Menschen haben nur noch weniger als 6 Monate zu leben. Sie hätten Hilfe beim Sterben bekommen können. Dafür hätten Experten und Ärzte zustimmen müssen. Die Abgeordnete Lauren Edwards hatte den Vorschlag gemacht.
Viele Menschen haben lange über das Thema gestritten. Einige Politiker finden die Sterbe-Hilfe wichtig. Andere Politiker haben Angst um schwache Menschen. Sie denken: Kranke Menschen könnten sich zum Sterben gedrängt fühlen. Der Premier-Minister Andy Burnham hat nicht mit-abgestimmt.
In England und Wales bleibt Sterbe-Hilfe eine Straf-Tat. Vor dem Jahr 2029 wird es wohl kein neues Gesetz geben. Dann ist die nächste Wahl. In Deutschland ist aktive Sterbe-Hilfe auch verboten. Aber man darf dort lebens-erhaltende Geräte ab-schalten, wenn der Patient das möchte.