Das Parlament im Kosovo hat eine neue Regierung gewählt. Albin Kurti ist wieder der Chef der Regierung. Er ist der Minister-Präsident. 62 von 120 Abgeordneten haben für ihn gestimmt. Das ist nur eine knappe Mehrheit. Die meisten Abgeordneten in seiner Regierung gehören zur Partei Selbst-Bestimmung.
Viele andere Parteien haben bei der Wahl nicht mitgemacht. Das nennt man Boykott. Sie sind gegen Albin Kurti. Besonders die serbische Minderheit hat nicht für ihn gestimmt. Das Land hat schon lange Probleme mit der Politik. In 2 Jahren gab es bereits 3 Wahlen.
Ein großes Problem bleibt bestehen. Das Parlament muss auch einen Staats-Präsidenten wählen. Dafür braucht man sehr viele Stimmen. Albin Kurti hat diese Stimmen allein nicht. Wenn kein Präsident gewählt wird, gibt es bald wieder neue Wahlen. Das kostet viel Geld und Zeit.
Albin Kurti möchte, dass der Kosovo zur EU gehört. Er will sich um soziale Fragen kümmern. Die EU gibt dem Land Geld für Hilfe. Aber wegen der Unruhe in der Politik könnte das Land Geld verlieren. Das wäre schlecht für die Wirtschaft im Kosovo.