Sprit an Tank-Stellen ist so teuer wie fast noch nie. Am Sonntag-Mittag stiegen die Preise für Diesel und Super-Benzin stark an. In Städten wie Berlin und Köln kostete ein Liter oft mehr als 2,50 Euro. Das ist ein neuer Rekord für diesen Sommer.
Ein Grund für die hohen Preise ist die Angst vor Blockaden auf dem Meer. Im Nahen Osten gibt es viele Kämpfe. Schiffe können dort wichtige Meeres-Engen nur schwer durchfahren. Auch Saudi-Arabien hat eine wichtige Öl-Leitung gestoppt. Das macht das Öl auf der ganzen Welt teurer.
Politiker aus der SPD fordern nun Hilfe vom Staat. Dietmar Woidke möchte einen Sprit-Preis-Deckel. Das bedeutet: Der Preis darf eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Er findet es unfair, dass Öl-Konzerne viel Geld verdienen. Autofahrer müssen dagegen sehr viel bezahlen. Die Bundes-Regierung lehnt diese Grenze bisher ab.
Experten raten: Tanken Sie am besten kurz vor 12 Uhr mittags. Seit April dürfen Tank-Stellen ihre Preise nur einmal am Tag erhöhen. Das passiert immer genau um 12 Uhr. Danach wird der Sprit oft deutlich teurer. Manche Fach-Leute glauben, dass der Preis bald auf 3 Euro steigen könnte.