Seit 2016 gibt es in Österreich eine Ausbildungs-Pflicht. Alle Jugendlichen müssen bis zum 18. Lebensjahr lernen. Das kann eine Schule sein. Oder eine Lehre in einem Betrieb. Auch Kurse für Prüfungen zählen dazu.
Sozial-Ministerin Korinna Schumann zog nun Bilanz. Sie sagte: 36.000 Jugendliche brauchten bisher Hilfe. Diese Jugendlichen hielten sich zuerst nicht an die Pflicht. Experten begleiteten sie dann auf ihrem Weg. Bei 86 Prozent war das erfolgreich.
Es gibt viele Hilfen für junge Menschen. Das Jugend-Coaching oder das Arbeits-Markt-Service helfen dabei. Sie suchen Kontakt, wenn jemand 3 Monate nichts macht. Das Ziel ist immer die Unterstützung. Es geht nicht um Schuld.
Wenn Eltern nicht mitmachen, gibt es Strafen. Diese kosten zwischen 100 und 1.000 Euro. Bildungs-Minister Christoph Wiederkehr betont neue Gespräche. Diese heißen Perspektiven-Gespräche. Sie finden statt, wenn jemand die Schule abbrechen will.