Die US-Wettbewerbs-Behörde FTC verklagt den Konzern Amazon. Auch 22 Bundes-Staaten in den USA machen mit. Sie werfen Amazon Preis-Manipulation vor.
Amazon verkauft Werbe-Plätze auf seiner Internet-Seite. Firmen bieten in einer Auktion Geld für diese Plätze. Wer am meisten bietet, bekommt den Platz.
Eigentlich gibt es eine feste Regel für den Preis. Der Gewinner zahlt nur wenig mehr als der Zweite. Amazon soll diese Regel aber heimlich geändert haben.
Der Konzern soll einen versteckten Aufschlag erfunden haben. Er soll sogar fiktive Bieter benutzt haben. So mussten echte Firmen viel mehr Geld bezahlen.
Die Behörde sagt: Amazon hat Kunden getäuscht. Der Schaden soll viele Milliarden Dollar hoch sein. Die Firmen gaben die Kosten an die Kunden weiter.
Amazon streitet die Vorwürfe ab. Der Konzern nennt die Klage falsch. Er sagt: Die Behörde versteht das System nicht richtig.
Schon früher gab es Ärger für Amazon. Vor einem Jahr zahlte der Konzern eine Strafe. Damals ging es um das Abo-System Prime.