In Deutschland gibt es wieder mehr Firmen-Pleiten. Das nennt man auch Insolvenz. Im ersten Halbjahr 2026 gab es 12.812 Fälle. Das sind fast 7 Prozent mehr als im Jahr davor. So viele Pleiten gab es zuletzt vor 13 Jahren. Rechnerisch geht alle 19 Minuten eine Firma pleite.
Besonders schwierig ist die Lage im Bereich Verkehr. Auch das Gast-Gewerbe und die Bau-Industrie haben große Probleme. Ein Grund sind die hohen Kosten für Energie. Die Preise stiegen wegen des Kriegs im Iran. Die Schulden der Firmen sind aber niedriger als im letzten Jahr. Das liegt daran, dass vor allem kleine Firmen pleitegehen.
Es gibt aber auch gute Nachrichten. Die deutsche Wirtschaft wächst wieder ein wenig. Experten hoffen auf eine Besserung. Im August gab es schon etwas weniger Pleiten. Trotzdem verlieren viele Menschen ihre Arbeit. In großen Firmen waren im August 16.000 Jobs in Gefahr. Fach-Leute warnen deshalb vor zu viel Hoffnung.