In Nepal gab es eine große Sturz-Flut. Mehr als 1.000 Menschen sind gestorben. Fast 4.000 Menschen werden noch vermisst. Ein Gletscher-Abbruch löste Schlamm und Geröll aus. Nun will die Regierung ein neues Früh-Warn-System bauen.
Das System soll an der Grenze zu China stehen. Es nutzt Kameras und spezielle Sensoren. Diese Sensoren messen Bewegungen in der Erde. Auch eine Verbindung zu Satelliten ist geplant. Das ist wichtig für die Sicherheit.
Letzte Woche fiel das Hand-Netz bei der Flut aus. Ohne Netz konnten die Stationen keine Daten senden. Das neue System sendet Daten über Satelliten. So kommen Warnungen immer sicher an. Die Behörden senden dann eine SMS an die Menschen.
Das System gibt den Menschen nur wenig Zeit. Aber diese Minuten können Leben retten. Bei der letzten Flut kam die Warnung viel zu spät. Nepal möchte auch mehr Daten mit China teilen. Es geht um Infos über Gletscher und Wasser-Stände.