Ministerin Claudia Bauer möchte ein neues Gesetz. Es heißt Integrations-Pflichten-Gesetz. Das Gesetz soll am 1. Januar starten. Bis Oktober muss der Plan fertig sein. Das Gesetz soll Regeln strenger machen. Bisher war vieles freiwillig. Aber 13.000 Menschen haben ihre Kurse abgebrochen. Das soll sich nun ändern.
Ein Grund für das Gesetz sind die Frauen. Viele zugewanderte Frauen haben keine Arbeit. Nur 59 Prozent von ihnen arbeiten. Bei Frauen aus Syrien oder Afghanistan sind es noch weniger. Bauer will, dass diese Frauen Deutsch lernen. So werden sie selbstständig. Das hilft auch ihren Kindern.
In Österreich leben 2,5 Millionen Menschen mit Migrations-Hintergrund. Das ist fast jeder dritte Mensch. Die größte Gruppe kommt aus Deutschland. Danach folgen Menschen aus Rumänien und Syrien. Viele Zuwanderer haben gute Schulen besucht. Aber viele haben auch nur einen Pflicht-Schul-Abschluss. Der Mittel-Bau bei der Bildung fehlt oft.
Menschen aus muslimischen Ländern erleben oft Diskriminierung. Mehr als die Hälfte der Afghanen fühlt sich schlecht behandelt. Trotzdem sehen Migranten das Zusammen-Leben positiv. Das gilt besonders, wenn Menschen viel Kontakt miteinander haben. Täglicher Kontakt hilft für ein gutes Miteinander.