Die Finanz-Aufsicht Finma hat eine Untersuchung beendet. Es ging um die Schweizer Bank Julius Bär. Die Bank hat gegen wichtige Regeln verstoßen. Das betrifft vor allem Kredite für die Firma Signa. Signa gehört dem Investor René Benko. Die Firma Signa ist pleite. Die Bank hat Renè Benko zu viel Geld geliehen.
Die Bank hat viele Warn-Signale ignoriert. Sie hatte keine guten Regeln für diese Geschäfte. Mitarbeiter bekamen sehr hohe Belohnungen für die Verträge. Julius Bär musste 600 Millionen Franken als Verlust verbuchen. Das Geld ist weg. Auch beim Schutz gegen Geld-Wäsche gab es Fehler. Das betrifft reiche Kunden aus Russland.
Julius Bär hat nun eine neue Führung. Viele Chefs mussten ihre Arbeit beenden. Die Bank hat neue Sicherheits-Regeln eingeführt. Die Finma verlangt aber noch mehr Sicherheit. Die Bank muss 250 Millionen Franken als Reserve behalten. Außerdem muss sie 10 Millionen Franken Gewinn abgeben. Jetzt will die Bank eigene Aktien zurück-kaufen.