Sechs Länder in Europa sind unzufrieden. Es geht um das Geld für die EU. Die EU-Kommission möchte ab dem Jahr 2028 viel mehr Geld ausgeben. Sie will das Geld für sieben Jahre planen. Die Kosten sollen um 60 Prozent steigen.
Die Länder Deutschland und Österreich sagen Nein. Auch Schweden, Finnland, die Niederlande und Dänemark sind dagegen. Sie haben einen Brief geschrieben. Darin fordern sie große Spar-Maßnahmen. Die EU soll mehrere hundert Milliarden Euro weniger planen.
Diese sechs Länder heißen Netto-Zahler. Das bedeutet: Sie zahlen mehr Geld an die EU als sie zurückbekommen. Sie finden den neuen Plan nicht realistisch. Viele Länder haben selbst hohe Schulden. Sie müssen in ihren eigenen Ländern sparen.
Die Länder kritisieren auch neue Stellen für Beamte. Die EU will 2.500 neue Mitarbeiter einstellen. Die Regierungs-Chefs finden das falsch. Sie bauen in ihren eigenen Ländern Personal ab. Im Oktober gibt es ein Treffen der Regierungs-Chefs.
Dort wollen sie über das Geld sprechen. Eine Einigung muss bis Ende des Jahres her. Alle Länder müssen dem Plan zustimmen. Wenn nicht, gibt es eine Blockade. Das würde die Arbeit der EU schwer machen.