Das US-Militär ist vollständig aus dem Irak abgezogen. Die letzten Soldaten haben das Land verlassen. Das teilte das US-Verteidigungs-Ministerium am Mittwoch mit. Damit endet ein langer Militär-Einsatz. Dieser Einsatz war oft sehr umstritten.
Zuletzt waren noch 2.500 US-Soldaten im Irak stationiert. Sie waren in Erbil und Bagdad tätig. Die USA kämpften dort gegen den Islamischen Staat. Man nennt diese Terror-Gruppe kurz IS. Der IS kontrolliert heute keine großen Gebiete mehr.
Die Regierung im Irak feiert den Abzug. Es gibt nun 4 offizielle Feier-Tage. Die Menschen nennen das den Tag der Unabhängigkeit. Der Irak und die USA bleiben aber Partner. Geheim-Dienste wollen weiter zusammen-arbeiten. Der Irak ist nun selbst für seine Sicherheit zuständig.
Es gibt aber weiterhin Gefahren im Land. Kleine Gruppen des IS sind noch aktiv. Auch Milizen machen Probleme. Milizen sind bewaffnete Gruppen, die nicht zum Staat gehören. Diese Milizen haben enge Kontakte zum Iran. Eigentlich sollten sie ihre Waffen abgeben. Dieser Schritt wurde aber auf Juni 2026 verschoben.