In Frankreich gab es am Wochenende schwere Gewalt. Viele Menschen haben gegen hohe Preise und schlechte Schulen protestiert. Die Proteste waren oft friedlich. Aber am Rand gab es viel Zerstörung. Junge Männer haben über 2.000 Geschäfte überfallen. Sie haben Kleidung und Waren gestohlen. In Limoges brannte sogar das Rat-Haus. Die Polizei nahm mehr als 2.400 Personen fest. Fast 1.000 Polizisten wurden bei Kämpfen verletzt.
Die Laden-Besitzer sind sehr traurig. Viele haben alles verloren. Sie stehen vor den Trümmern ihrer Arbeit. Ein Händler sagt: Es war wie im Krieg. In sozialen Medien sieht man Videos von der Gewalt. Manche Täter zeigten ihre Beute offen im Internet. Die Regierung hat die Gefahr wohl unterschätzt. Es waren viel mehr Protestierende als erwartet. Innen-Minister Laurent Nunez wollte zurücktreten. Präsident Macron lehnte das aber ab.
Jetzt reagiert der Staat mit harten Regeln. In Städten wie Paris und Nizza gibt es Ausgangs-Sperren. In manchen Vierteln dürfen Jugendliche nachts nicht raus. Versammlungen sind dort verboten. Der Premierminister will die Ordnung wiederherstellen. Er schließt auch den Not-Stand nicht aus. Die Gewerkschaften planen aber schon neue Proteste. Am 5. November wollen sie wieder auf die Straße gehen.