In ganz Frankreich gab es am Samstag große Proteste. Zehntausende Menschen gingen auf die Straße. Sie sind unzufrieden mit den hohen Preisen für Benzin und Essen. Viele Schüler und Studenten fordern auch bessere Schulen. Sie wünschen sich mehr Lehrer und kleinere Klassen.
In Städten wie Paris, Marseille und Lyon gab es Gewalt. Maskierte Personen griffen Polizisten und Gebäude an. In Paris stürmten Menschen den Sitz eines Fernseh-Senders. Die Polizei setzte Tränengas und Schlag-Stöcke ein. Es gab mehr als 160 Festnahmen. Einige Demonstranten hatten verbotene Waffen dabei.
Präsident Emmanuel Macron rief die Menschen zur Ruhe auf. Er sagt: Man darf seine Meinung sagen. Aber man darf nichts kaputt machen. Die Regierung hat Angst vor neuen großen Aufständen. Die Gruppe der Gelb-Westen will nämlich wieder öfter protestieren. Das hat dem Präsidenten früher schon große Sorgen gemacht.