In Österreich gibt es viele kleine Schulen. Oft besuchen weniger als 100 Kinder eine Schule. Bildungs-Minister Christoph Wiederkehr möchte diese Schulen erhalten. Dafür gibt es sogenannte Schul-Cluster.
Ein Schul-Cluster ist eine Gruppe von Schulen. Bis zu 8 Schulen arbeiten dabei zusammen. Sie teilen sich die Verwaltung und die Lehrer. So können Lehrer an verschiedenen Standorten arbeiten. Auch Turn-Hallen oder Schwimm-Bäder nutzen sie gemeinsam.
Früher konnten Lehrer gegen einen Cluster stimmen. Das nennt man Veto-Recht. Dieses Recht soll nun wegfallen. Lehrer dürfen dann nur noch ihre Meinung sagen. Christoph Wiederkehr hat sich mit Ländern und Gemeinden geeinigt.
Das Ziel sind 100 Schul-Cluster bis zum Jahr 2030. Aktuell gibt es 72 Cluster in Österreich. Paul Kimberger von der Lehrer-Gewerkschaft ist gegen den Plan. Er findet die Änderung falsch. Er möchte die Rechte der Lehrer schützen.
Es gibt noch weitere Pläne für die Reform. Leiter von Clustern sollen mehr Geld bekommen. Sie dürfen auch allein über die Stunden-Pläne entscheiden. Lehrer können dann einfacher an verschiedenen Schul-Arten arbeiten.