Die US-Regierung plant eine Hinrichtung per Live-Stream. Ein Live-Stream ist eine Video-Übertragung im Internet. Der verurteilte Mörder Nidal Hasan soll am 3. Dezember sterben. Ein Erschießungs-Kommando soll das Urteil ausführen. Verteidigungs-Minister Pete Hegseth hat diese Pläne öffentlich gemacht. Er möchte zeigen, dass schlimme Taten harte Folgen haben.
Vizepräsident J.D. Vance hat nun Zweifel geäußert. Er weiß nicht, ob die Übertragung wirklich stattfindet. Er sagt: Ich werde mir das Video nicht ansehen. Vance erinnert aber an die Taten von Hasan. Hasan hat im Jahr 2009 13 Menschen erschossen. Er war früher ein Arzt beim Militär. Viele Politiker und Gruppen kritisieren die Pläne für den Live-Stream.
Die Vereinten Nationen nennen den Plan eine Form von Folter. Auch Politiker der Demokraten sind geschockt. Sie finden öffentliche Hinrichtungen mittelalterlich. In den USA gibt es oft Streit über die Todes-Strafe. Erst letzte Woche überlebte eine Frau eine giftige Spritze. In diesem Jahr wurden in den USA bereits 30 Menschen hingerichtet.