Das Parlament in Ungarn hat eine wichtige Entscheidung getroffen. Es hat ein umstrittenes Gesetz für den Kinder-Schutz geändert. Früher gab es strenge Verbote für LGBTQ-Themen. Das Kürzel LGBTQ steht für Menschen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen. Zum Beispiel für homosexuelle Menschen.
Die frühere Regierung unter Viktor Orbán hatte diese Verbote eingeführt. Bücher mit diesen Themen mussten in Folie verpackt sein. In Schulen durfte man nicht darüber sprechen. Der Europäische Gerichts-Hof entschied im April 2026: Diese Verbote verletzen EU-Recht. Die neue Regierung von Péter Magyar setzt das nun um.
Die Abgeordneten der Partei TISZA stimmten für die Reform. 139 Abgeordnete sagten Ja. 51 Abgeordnete der Opposition stimmten dagegen. Die Opposition findet die neuen Regeln schlecht. Péter Magyar nennt dieses Verhalten eine Schande. Er will den Schutz für Kinder verbessern.
Nun gibt es neue Regeln für den Kinder-Schutz. Inhalte dürfen die Entwicklung von Kindern nicht schädigen. Das gilt für Medien und das Internet. Es gibt keine speziellen Verbote mehr für LGBTQ-Inhalte. Auch Behörden-Verfahren für Kinder in Not sollen nun schneller gehen. Die Fristen sind jetzt maximal 1 Woche lang.