In den USA gibt es großen Streit. Die Regierung plant eine Hinrichtung vor laufender Kamera. Der Täter heißt Nidal Hasan. Er hat im Jahr 2009 insgesamt 13 Menschen getötet. Nun soll ein Erschießungs-Kommando ihn am 3. Dezember hinrichten.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will die Tat im Internet zeigen. Er möchte damit zeigen: Schwere Verbrechen haben schlimme Folgen. Doch viele Politiker finden das falsch. Sie sagen: Öffentliche Hinrichtungen sind grausam. Solche Bilder nutzen sonst nur Diktatoren.
Auch die Vereinten Nationen üben Kritik. Sie sagen: Ein Live-Stream von einer Hinrichtung ist Folter. Das verstößt gegen die Menschen-Rechte. In den USA gab es seit 90 Jahren keine öffentliche Hinrichtung mehr. Damals im Jahr 1936 kamen 20.000 Menschen zum Zuschauen.