Ein schlimmes Verbrechen sorgt in Japan für viel Wut. Ein Soldat aus den USA soll eine Frau getötet haben. Die Tat passierte auf der Insel Okinawa. Das Opfer war eine 39 Jahre alte Frau. Sie wurde in einem Hotel in der Stadt Naha gefunden.
Die Polizei hat einen 20 Jahre alten Mann festgenommen. Er ist ein Soldat der US-Marine-Infanterie. Er soll die Frau erwürgt und ihren Rucksack gestohlen haben. Der Soldat sagt aber, dass er unschuldig ist. Viele Menschen in Japan sind nun sehr traurig und wütend.
Die Minister-Präsidentin von Japan heißt Sanae Takaichi. Sie findet die Tat schrecklich und grausam. Sie hat sich bei der Regierung der USA beschwert. Auch der Gouverneur von Okinawa fordert mehr Sicherheit. Die Menschen auf der Insel protestieren gegen die US-Stützpunkte.
Das US-Militär hat nun reagiert. Die Soldaten auf Okinawa dürfen ihre Stützpunkte erst einmal nicht verlassen. Es gibt ein Verbot für Alkohol. Das gilt für einen ganzen Monat. Alle Soldaten müssen nun lernen, wie sie sich richtig verhalten sollen.
Auf Okinawa gibt es schon lange Streit wegen der US-Soldaten. Dort leben etwa 30.000 Militär-Angehörige aus den USA. Die Insel ist wichtig für die Sicherheit in Asien. Aber die Bewohner haben Angst vor Gewalt und Lärm. Sie fordern, dass weniger Soldaten auf der Insel bleiben.