Die Hoffnungen von Österreichs Handball-Männern auf eine Teilnahme am Halbfinale der Europameisterschaft wurden stark gedämpft. Das Team verlor deutlich gegen Spanien, womit das Turnier für die Österreicher früher als geplant vorbei ist. Während Spanien seine Rolle als Favorit bestätigte, schaffte es das österreichische Team nicht, über die ganze Spielzeit hinweg vorne effektiv zu sein und hinten stabil zu stehen.
Zu Beginn des Spiels konnte Österreich das Ergebnis noch einigermaßen offenhalten. Mit der Zeit übernahm Spanien jedoch die Führung. Besonders die körperliche Stärke und die gute taktische Aufstellung der Spanier machten dem Team von Trainer Aleš Pajovič große Schwierigkeiten. Die Spanier fanden immer wieder Lücken in der österreichischen Abwehr und bauten ihren Vorsprung aus. Das ÖHB-Team wiederum hatte Probleme, klare Möglichkeiten für Tore zu nutzen.
Für die deutsche Nationalmannschaft verbesserte sich durch dieses Ergebnis die eigene Situation im Turnier. Für Österreich hingegen endet eine Europameisterschaft, in der die Mannschaft zeitweise durch gute Spielweise und ihren Kampfgeist überzeugte. Obwohl das Ziel, die letzten vier Mannschaften zu erreichen, nicht erreicht wurde, sehen Beobachter die Entwicklung des Teams unter Pajovič als einen positiven Schritt nach vorn.