Die Lage im Nahen Osten wurde am Dienstag viel schlimmer. Berichten zufolge hat das israelische Militär mehr Soldaten in den Süden des Libanon geschickt. Dies geschah, um die Angriffe auf Stellungen der Hisbollah-Miliz zu verstärken.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, dass Israel keinen langen Krieg wolle. Er betonte aber, dass Israel entschlossen und gezielt gegen die Bedrohungen vorgehen werde.
Diese Verschärfung hat direkte Folgen für den Tourismus. Der Reiseveranstalter TUI begann am Dienstag damit, Urlauber aus der Gegend zurückzuholen. Ein erster Sonderflug ist bereits von Dubai nach Frankfurt am Main unterwegs.
Das Auswärtige Amt spricht eng mit den Reisefirmen, um die Sicherheit der deutschen Bürger zu gewährleisten. In der Reisebranche herrscht große Sorge, weil viele Fluglinien ihre Flüge in das Krisengebiet gestrichen oder geändert haben.
International gibt es immer mehr Druck auf die Kriegsparteien, eine weitere schlimme Eskalation zu verhindern. Die USA und europäische Partner sehen die Truppenbewegungen Israels mit Sorge. Im Libanon wird die Lage für die Menschen wegen der andauernden Kämpfe und der Menschen, die fliehen müssen, immer schwieriger.