Die Zusammensetzung eines neu gegr.ndeten Gremiums, das den Frieden im Gazastreifen sichern soll, hat zu ernsten diplomatischen Problemen gef.hrt. Berichten zufolge sollen bekannte internationale Pers.nlichkeiten wie der ehemalige britische Regierungschef Tony Blair und der US-Senator Marco Rubio Teil dieses Beirats sein. Die Aufgabe dieses Gremiums ist es, Pl.ne f. eine stabile Friedensordnung und den Wiederaufbau in der Region zu entwickeln.
Besonders die Ernennung des t.rkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdo.an sorgt f.r heftige Diskussionen. Die Regierung in Israel hat sich deutlich gegen diese Person ausgesprochen. Aus Regierungskreisen in Jerusalem verlautete, dass Erdo.an wegen seiner bisherigen Haltungen kein neutraler Vermittler in diesem Konflikt sein k.nne. Es besteht die Sorge, dass seine Teilnahme die Sicherheitsinteressen Israels gef.hrden k.nnte.
Das Wei.e Haus hat die Auswahl verteidigt. Man wolle ein breites Spektrum an Akteuren aus der Region und international einbinden, um eine dauerhafte L.sung zu finden. Neben Politikern aus dem Westen sollen auch Vertreter wichtiger M.chte aus der Nachbarschaft eine Rolle spielen. Tony Blair war bereits fr.her als Sondergesandter f.r das Nahost-Quartett t.tig, w.hrend Marco Rubio als enger Verb.ndeter der US-Regierung mit Fokus auf die Sicherheit in der Au.enpolitik gilt.
Die Gespr.che dar.ber, wer genau welche Aufgaben im Beirat hat und was seine Ziele sind, dauern noch an. Obwohl Israel Einw.nde erhebt, halten die Initiatoren an der aktuellen Besetzung fest. Sie wollen damit nicht die diplomatische Reichweite des Gremiums schw.chen.