Am vergangenen Wochenende gab es in Vorarlberg zwei bemerkenswerte Rettungseinsf{193}tze. In Lustenau wurden zwei Polizisten am frf{254}hen Sonntagmorgen zu Lebensrettern. Sie fanden einen 75-jf{189}hrigen Mann reglos in der Nf{287}he ihrer Dienststelle. Nach einer schnellen Untersuchung begannen die Beamten sofort mit der Wiederbelebung und nutzten ein medizinisches Gerf{149}t.
Zusammen mit den alarmierten Rettungssanitf{194}tern schafften sie es, den Herzschlag des Mannes wiederherzustellen. Er wurde daraufhin ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.
Gleichzeitig gab es im Kleinwalsertal eine Notlage in den Bergen. Zwei deutsche Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren waren im Gebiet des Widdersteins wandern. Wegen der tiefwinterlichen Bedingungen sanken die Wanderer bis zur Taille in den Schnee ein. Dabei verlor der 18-Jf{189}hrige seine Schuhe und ging zunf{249}chst nur in Socken weiter.
Die unterkf{157}hlten Jugendlichen setzten schlief{249}lich einen Notruf ab. Sie wurden vom Notarzthubschrauber 'Gallus 1' per Seil geborgen. Nach einer ersten Behandlung konnten sie in ihr Quartier zurf{291}ckkehren.
Experten weisen darauf hin, dass es in den Bergen momentan grof{160}f{235}e Unterschiede gibt. Wf{225}hrend es an sonnigen Hf{194}ngen schon keinen Schnee mehr gibt, herrscht in schattigen und hf{194}heren Gegenden noch tiefer Winter. Das macht die Planung von Bergtouren schwierig.