Jimi Blue Ochsenknecht muss sich erneut mit rechtlichen Folgen wegen unbezahlter Rechnungen auseinandersetzen. Das Amtsgericht München hat gegen den 34-jährigen Schauspieler einen Strafbefehl wegen Betrugs erlassen. Der Hintergrund sind Vorfälle vom 28. März 2022 in Graz. Damals soll Ochsenknecht das asiatische Restaurant 'Miss Cho' und die Cocktailbar 'Katze Katze' besucht und gegessen sowie getrunken haben, ohne die Rechnung zu bezahlen. Die Geschäfte, die zur Aiola-Gruppe gehören, sollen durch diese Tat einen Schaden von etwa 1.900 Euro erlitten haben.
Eigentlich sollte der Fall am 2. März 2026 vor Gericht verhandelt werden, weil Ochsenknecht zuerst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hatte. Ein Sprecher des Gerichts sagte jedoch, der Schauspieler habe diesen Einspruch kurz vor dem Termin zurückgenommen. Dadurch ist die strafrechtliche Entscheidung nun rechtskräftig. Ochsenknecht wurde dazu verurteilt, 80 Tagessätze in einer mittleren zweistelligen Höhe zu zahlen. Da die Strafe unter 90 Tagessätzen liegt, gilt er weiterhin als nicht vorbestraft.
Laut seinem Anwalt sind die offenen Beträge inzwischen bezahlt worden. Mit dem Akzeptieren des Strafbefehls möchte der Schauspieler Verantwortung übernehmen und die Sache abschließen. Es ist nicht das erste Mal, dass Ochsenknecht wegen Nichtzahlungen in Österreich für Schlagzeilen sorgt. Erst im Jahr 2025 wurde er nach einer Festnahme in Deutschland wegen einer unbezahlten Hotelrechnung in Tirol nach Innsbruck ausgeliefert und dort zu einer Geldbuße verurteilt.