Der Streit im Nahen Osten hat sich am Mittwoch stark verschlimmert. Das Militär der USA gab bekannt, dass es seine Angriffe auf Ziele im Iran deutlich ausweitet. Laut dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wurde bei diesen Aktionen ein Kriegsschiff des Iran mit einem Torpedo versenkt. Hegseth betonte, dass die Vereinigten Staaten fest entschlossen sind, die Gefahr, die vom Regime des Iran ausgeht, zu beseitigen.
Die jüngsten Entwicklungen führten international zu unterschiedlichen Reaktionen. Einige Länder der NATO haben begonnen, zusätzliche Schiffe ins Mittelmeer zu schicken, um dort Präsenz zu zeigen und die von den USA geführten Bemühungen zu unterstützen. Ein Vorfall nahe der Grenze zur Türkei erhöhte die Spannungen weiter: Eine Rakete, die in Richtung Türkei abgeschossen wurde, konnte von den Abwehrsystemen der NATO abgefangen werden. Dies schürt die Angst, dass weitere wichtige Staaten der Region direkt in den Krieg hineingezogen werden könnten.
Innerhalb des westlichen Bündnisses zeigen sich allerdings auch Meinungsverschiedenheiten. Spanien hat dagegen entschieden, dass seine Militärstützpunkte nicht für Angriffe gegen den Iran genutzt werden dürfen. Diese Entscheidung steht im Gegensatz zur Haltung anderer Partner. In Deutschland forderte Friedrich Merz von der Union eine klare Stellungnahme, während die ganze Welt mit Sorge auf die strategisch wichtige Stra de von Hormus blickt, wo weitere Sperrungen und Kämpfe befürchtet werden.