Im Iran beginnt eine neue Zeitrechnung. Nach dem Tod des geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei hat der Expertenrat dessen Sohn, Modschtaba Chamenei, als seinen Nachfolger gewählt. Dieser Schritt stärkt die Macht der konservativen Gruppe und der Revolutionsgarden im Land.
Die Ernennung erfolgte, während Teheran große Trauerfeiern vorbereitet. Es werden viele Gäste aus dem Ausland und viele Anhänger erwartet. Schätzungen gehen davon aus, dass Millionen Menschen zu den Beisetzungsfeierlichkeiten kommen könnten. Die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt wurden stark erhöht, um Unruhen oder Sabotage zu verhindern.
Der Tod des bisherigen Führers wirft die Frage auf, wie sich die Politik des Landes entwickeln wird. Dies betrifft besonders das Atomprogramm und die Unterstützung von Gruppen in der Region. Man nimmt an, dass der neue Führer den harten Kurs seines Vaters weiterführen wird.
Gleichzeitig werden die Spannungen mit Israel größer. Vertreter Israels sagten, sie würden nicht zögern, den neuen Nachfolger gezielt zu töten, falls dieser die Sicherheit Israels bedrohe. Diese Worte zeigen, wie unsicher die Lage in der Gegend ist.
Unabhängig davon meldeten Rettungskräfte aus dem Libanon neue Angriffe aus Israel. Berichten zufolge wurden Hotels und Wohnhäuser getroffen, was zu mehreren Toten und Verletzten unter der normalen Bevölkerung führte. Die israelische Armee begründet die Angriffe damit, dass sie Stellungen der Hisbollah-Miliz bekämpfen. Diese Miliz feuert ihrerseits regelmäßig Raketen auf israelisches Gebiet.
Die Weltgemeinschaft beobachtet diese Ereignisse sehr besorgt und fordert alle Beteiligten auf, die Spannungen zu verringern. Besonders die Nachfolge im Iran gilt als sehr wichtig für die Stabilität des ganzen Nahen Ostens in den nächsten Jahren. Es bleibt abzuwarten, ob Modschtaba Chamenei es schaffen wird, die verschiedenen politischen Gruppen im Iran dauerhaft zu einigen.