In einer starken Eskalation des Konflikts hat das Militär der USA innerhalb von weniger als 100 Stunden fast 2.000 Ziele im Gebiet des Iran angegriffen. Das sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos 'Centcom'. Dabei seien mindestens 17 iranische Kriegsschiffe und ein wichtiges U-Boot zerstört worden. Das Ziel dieser Aktion war es, die Fähigkeiten der iranischen Marine im Persischen Golf und in den angrenzenden Gewässern komplett auszuschalten.
Die Angriffe zielten auch auf Systeme zur Luftverteidigung, mobile Raketenabschussvorrichtungen und zentrale Steuerungsstellen ab. Die USA sagen, dass im Moment keine iranischen Schiffe mehr in der 'Straße von Hormus' oder im 'Golf von Oman' sind, was diese Gebiete sehr wichtig für die Schifffahrt macht. Diese Behauptungen konnten bisher aber nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden. US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärten, dass diese Aktion so lange dauern werde, wie es nötig sei. Sie haben auch nicht ausgeschlossen, dass Bodentruppen ('Boots on the Ground') eingesetzt werden, falls dies nötig ist, um die militärischen Ziele zu erreichen.
Die wirtschaftlichen Folgen dieser Krise sind bereits überall auf der Welt zu spüren. Wichtige Versicherungen für Schiffe haben den Schutz für diese Region fast überall eingestellt. Deshalb kommt der Handel durch die 'Straße von Hormus' praktisch zum Stillstand. Das betrifft ungefähr 20 Prozent des weltweiten Angebots an Öl und Gas. In Deutschland zeigte sich die Politikerin der Grünen, Katharina Dröge, besorgt über die Instabilität in der Region. Gleichzeitig drückte sie ihre Solidarität mit den normalen Bürgern im Iran aus, die sich einen Wechsel des politischen Systems wünschen ('Systemwandel').