Das Formel-1-Team Aston Martin sieht sich unmittelbar vor dem Saisonauftakt in Melbourne mit gravierenden technischen Problemen konfrontiert. Teamchef und Stardesigner Adrian Newey bestätigte, dass die neue Power Unit von Honda extreme Vibrationen erzeuge. Diese Schwingungen würden über das Chassis direkt auf die Hände der Fahrer übertragen, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstelle.
Newey gab an, dass Fernando Alonso unter diesen Bedingungen höchstens 25 Runden am Stück absolvieren könne, bevor das Risiko dauerhafter Nervenschäden in den Händen zu groß werde. Sein Teamkollege Lance Stroll sehe diese kritische Grenze bereits nach 15 Runden erreicht. Die Vibrationen seien so stark, dass auch die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs leide; Berichten zufolge könnten sich während der Fahrt sogar Anbauteile wie Spiegel oder Rücklichter lösen.
Fernando Alonso äußerte sich besorgt und beschrieb ein Taubheitsgefühl in Händen und Füßen nach längeren Fahrten. Das Team prüft derzeit verschiedene Szenarien für das Rennen am Sonntag. In Fachkreisen wird spekuliert, ob die Fahrzeuge das Rennen vorzeitig beenden müssen, um die Gesundheit der Fahrer nicht zu gefährden und technische Totalschäden zu vermeiden. Währenddessen bereitet sich das neue Audi-Werksteam mit Nico Hülkenberg auf seine Premiere unter dem geänderten Reglement vor, das einen deutlich höheren Elektro-Anteil im Antrieb vorschreibt.