In Österreich gibt es neue Ermittlungen. Es geht um einen Mann aus Österreich. Er soll in den Jahren 1992 bis 1996 in Bosnien gewesen sein. Damals war dort ein Krieg.
Der Mann soll ein Sniper-Tourist gewesen sein. Das bedeutet: Er hat Geld bezahlt. Dafür durfte er auf Menschen schießen. Das Ziel waren normale Bürger in der Stadt Sarajevo.
Solche Touren haben viel Geld gekostet. Manchmal kosteten sie bis zu 100.000 Euro. Auf Kinder zu schießen war noch teurer. Der Mann soll das aus Vergnügen getan haben.
Die Polizei in Italien ermittelt auch. Dort gibt es ähnliche Fälle. Ein Film hat das Thema bekannt gemacht. Der Film heißt Sarajevo Safari.
Alma Zadić hat Fragen an das Ministerium gestellt. Sie ist Politikerin bei den Grünen. Sie will, dass alles genau geprüft wird. Sie nennt die Taten schwere Kriegs-Verbrechen.