Im Osten vom Kongo gibt es einen Ausbruch von Ebola. Der Chef der Welt-Gesundheits-Organisation heißt Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er besuchte am Samstag die Provinz Ituri. Das ist das Zentrum vom Ausbruch. Er fordert eine bessere Zusammenarbeit von allen Helfern.
Es gibt bereits über 1.000 Fälle mit Verdacht auf die Krankheit. Rund 250 Menschen sind bereits gestorben. Auch im Land Uganda gibt es erste Kranke. Die Helfer von Ärzte-ohne-Grenzen sind sehr besorgt. So viele Fälle gab es so schnell noch nie.
Die Hilfe ist schwierig. Im Osten vom Kongo gibt es oft Gewalt durch bewaffnete Gruppen. Viele Menschen glauben nicht an das Virus. Sie finden die Sicherheits-Regeln streng. Zum Beispiel dürfen sie Tote nicht wie gewohnt beerdigen. Der WHO-Chef sagt: Wir müssen auf die Menschen hören.
Ebola ist eine sehr gefährliche Krankheit. Man bekommt hohes Fieber und Blutungen. Das Virus überträgt sich durch Körper-Flüssigkeiten. Für diese Art von Ebola gibt es noch keinen Impf-Stoff. Auch Medikamente fehlen noch.