Heute ist Mutter-Tag. Viele Familien feiern diesen Tag. Die Kinder schenken Blumen oder malen Bilder. Es gibt Frühstück am Bett. Das soll den Müttern danken. Doch der Alltag von Müttern ist oft schwer. Das sagen viele Fach-Leute.
Mütter machen meistens die meiste Arbeit zu Hause. Sie putzen, kochen und betreuen die Kinder. Diese Arbeit heißt Care-Arbeit. Das bedeutet Sorge-Arbeit. Frauen bekommen für diese Arbeit kein Geld. Viele Frauen arbeiten deshalb weniger in ihrem Beruf. Sie arbeiten oft in Teil-Zeit. Das ist schlecht für ihr späteres Geld im Alter. Sie bekommen dann weniger Pension oder Rente.
Einige Mütter fühlen sich auch schlecht. Sie haben oft Schuld-Gefühle. Sie fragen sich: Bin ich eine gute Mutter? Manche Menschen nutzen das Wort Mutter sogar als Schimpf-Wort. Psychologen sagen aber: Alle Eltern können gut für Kinder sorgen. Es gibt keinen angeborenen Mutter-Instinkt. Auch Väter können das alles lernen. In Südtrol und Österreich fordern Vereine mehr Hilfe für Mütter. Es soll mehr Plätze im Kinder-Garten geben. Und Väter sollen mehr bei der Kinder-Betreuung helfen.