Klarnachrichten

Europa und China streiten um den Handel

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Die EU und China haben ein Problem. China verkauft sehr viele Waren nach Europa. Das sind zum Beispiel E-Autos, Stahl und Maschinen. Europa verkauft aber viel weniger Waren nach China. Der Unterschied ist sehr groß. Er beträgt 360 Milliarden Euro pro Jahr. Das nennt man ein Handels-Defizit. Die EU sagt: China hilft seinen Firmen mit viel Geld vom Staat. Das ist unfair für Firmen in Europa. Viele Firmen in Europa haben Angst um ihre Arbeit-Plätze. In Brüssel haben sich wichtige Politiker getroffen. Maroš Šefčovič ist der Handels-Kommissar der EU. Er sprach mit dem Minister aus China. Er heißt Wang Wentao. Beide Seiten wollen einen Handels-Krieg verhindern. Ein Handels-Krieg schadet der Wirtschaft auf der ganzen Welt. Sie haben 4 Arbeits-Gruppen gegründet. Diese Gruppen sollen Lösungen finden. Sie sprechen über faire Preise und den Schutz von Erfindungen. Auch Roh-Stoffe wie Seltene Erden sind ein wichtiges Thema. Die EU will bis Oktober erste Ergebnisse sehen. Es gibt jetzt einen Ampel-Mechanismus. Dieser überwacht die Waren-Ströme. Wenn China plötzlich zu viel liefert, springt die Ampel auf Rot. Dann müssen die Politiker sofort miteinander reden. Länder wie Frankreich wollen strenge Regeln für China. Deutschland war lange vorsichtig. Jetzt möchte aber auch Deutschland die Industrie besser schützen. Alle hoffen auf eine friedliche Lösung durch Gespräche.

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Begriffserklärungen

Handelsdefizit
Ein Handelsdefizit entsteht, wenn ein Land mehr Waren aus dem Ausland kauft als es selbst dorthin verkauft.
Subvention
Subventionen sind finanzielle Hilfen vom Staat für Unternehmen, damit deren Produkte günstiger verkauft werden können.
Seltene Erden
Seltene Erden sind spezielle Metalle. Man braucht sie für den Bau von Handys, Windrädern oder Elektroautos.
Strafzoll
Ein Strafzoll ist eine zusätzliche Gebühr auf importierte Waren, um die eigenen Produkte vor billiger Konkurrenz zu schützen.

Personen

Maroš Šefčovič
Er ist ein wichtiger Politiker der Europäischen Union und kümmert sich um den Handel mit anderen Ländern.
Wang Wentao
Er ist der Minister für Handel in der Volksrepublik China und verhandelt für sein Land mit der EU.
Emmanuel Macron
Er ist der Präsident von Frankreich und fordert einen stärkeren Schutz für die europäische Wirtschaft.
Friedrich Merz
Er ist ein deutscher Politiker und setzt sich für wirksame Regeln im Handel mit China ein.

Orte

Brüssel
Brüssel ist die Hauptstadt von Belgien. Dort haben viele wichtige Einrichtungen der Europäischen Union ihren Sitz.
Peking
Peking ist die Hauptstadt von China. Dort finden im Oktober weitere Gespräche über den Handel statt.

Quellen

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ZDFheute

"Made in China": Europas Antwort auf die Wirtschaftsmacht fehlt

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Kurier

Aussprache in Brüssel: Sucht die EU den Handelskrieg mit China?

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FAZ

Deadline Oktober: EU will schnelle Lösung für Handelsdefizit mit China

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The Guardian

EU sets up three months of talks with China over €360bn trade deficit

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