Ein Gericht in Orenburg hat 3 Menschen verurteilt. Die Stadt liegt in Russland an der Grenze zu Kasachstan. Die Verurteilten betrieben einen Club für schwule Menschen. Der Club hieß Pose. Das Gericht sagt: Der Club war eine extremistische Gruppe.
Der Besitzer muss für 7 Jahre ins Gefängnis. Die Verwalterin muss für über 6 Jahre in Haft. Der Leiter der Kunst bekam über 2 Jahre Haft. Der Besitzer muss zudem 1 Million Rubel Strafe zahlen. Das sind etwa 11.200 Euro.
In Russland gilt die LGBT-Bewegung als gefährlich. Das Oberste Gericht hat sie im Jahr 2023 verboten. Man nennt sie dort eine extremistische Organisation. Experten sagen: Diese Organisation gibt es so gar nicht. Der Staat nutzt das Wort aber für Verbote.
Die Angeklagten sagen: Wir sind nicht schuldig. Der Staat geht aber streng gegen LGBT-Personen vor. Er verbietet auch Regenbogen-Fahnen in der Öffentlichkeit. In Büchern werden Stellen über Homosexualität schwarz übermalt. Das Urteil ist noch nicht rechts-kräftig.