Im Land Kongo breitet sich die Krankheit Ebola schnell aus. Das melden die Gesundheits-Behörden im Nord-Osten vom Land. Innerhalb von 24 Stunden gab es 72 neue Fälle. Insgesamt sind nun 782 Menschen krank. Auch die Zahl der Toten steigt an. Es gibt jetzt 181 bestätigte Todes-Fälle. Experten glauben: Die echte Zahl ist noch höher. Die Sterbe-Rate liegt bei etwa 23 Prozent. Das heißt: Fast jeder vierte Kranke stirbt. Aktuell sind 359 Personen im Kranken-Haus. Andere sind in einer Isolier-Station.
Die Helfer haben ein großes Problem. Sie müssen Kontakte von Kranken finden. Nur so stoppen sie die Ausbreitung. Die Welt-Gesundheits-Organisation sagt: Man muss 90 Prozent der Kontakte finden. Im Kongo finden sie aber nur 56 Prozent. Die Hilfe-Organisation Ärzte ohne Grenzen warnt. Niemand kennt das echte Ausmaß der Krankheit. In der Provinz Ituri sind die Kranken-Häuser über-lastet. Viele Patienten kommen erst sehr spät zur Hilfe. Oft wurden sie vorher nicht beobachtet. Es fehlen auch schnelle Tests für die Menschen.
Ebola ist eine sehr gefährliche Krankheit. Das Virus überträgt sich durch Körper-Kontakt. Auch Körper-Flüssigkeiten sind gefährlich. Der aktuelle Erreger heißt Bundibugyo. Gegen diesen Typ gibt es noch keinen Impf-Stoff. Es gibt auch keine besondere Therapie. Das macht die Hilfe sehr schwer. Die Labore brauchen zu lange für die Ergebnisse. Ohne schnelle Tests erkennt man Fälle zu spät.