In der Pflege-Versicherung fehlt viel Geld. Im nächsten Jahr fehlen 7,6 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2030 wird die Lücke noch größer.
Nina Warken ist die Bundes-Gesundheits-Ministerin. Sie hat einen Plan für eine Reform gemacht. Gut-Verdiener sollen höhere Beiträge zahlen. Die Grenze für das Einkommen steigt auf 69.750 Euro pro Jahr.
Menschen ohne Kinder müssen auch mehr bezahlen. Ihr Beitrag steigt auf 4,3 Prozent. Auch Menschen mit Mini-Jobs sollen künftig einzahlen.
Es gibt auch Spar-Pläne bei den Heimen. Bewohner bekommen Zuschüsse später als bisher. Das spart den Pflege-Kassen viel Geld. Die Einstufung in einen Pflege-Grad wird auch schwerer.
Für die Pflege zu Hause gibt es eine Neuerung. Sie heißt Pflege-Begleitung. Das soll helfen, damit Menschen länger gesund bleiben. Dafür fällt ein anderer Betrag für Garten-Arbeit weg.
Die Reform soll die Pflege-Versicherung sicher machen. Innerhalb der Regierung gibt es aber noch Streit darüber. Die Ministerien prüfen den Plan jetzt genau.