Die Hochschüler-innenschaft der Uni Wien plant eine Diskussion. Sie findet am 8. Juni statt. Das Thema ist das US-Gefängnis Guantánamo Bay. Dort waren Menschen viele Jahre ohne Urteil eingesperrt.
Ein Gast sorgt für großen Streit. Er heißt Mohamedou Ould Slahi. Er war 14 Jahre lang in Guantánamo in Haft. Die USA hielten ihn ohne Anklage fest. Slahi sagt, er wurde dort schwer gefoltert.
FPÖ und ÖVP finden die Einladung falsch. Sie nennen Slahi einen Ex-Terroristen. Er war früher Mitglied bei der Gruppe Al-Kaida. Die FPÖ fordert nun ein Einreise-Verbot für den Mann.
Slahi lebt heute als Autor in den Niederlanden. Seine Geschichte ist durch einen Film bekannt. Er wurde später von einer Kommission entlastet. Die ÖH will über Menschen-Rechte und Folter sprechen.